Persönliche Worte zu diesen Seiten

Ja, ich nenne die Schriften zu denen ich im Rahmen dieser Seiten Überlegungen anstelle, ganz bewusst:

Die Geheimlehre Jesu.

Ich möchte sie nicht: "kotpisch, gnostisch, apokryph,- oder häretisch" nennen, denn das alles sind Ausdrücke, die Jahrhunderte nachdem diese Schriften verfasst worden waren,  durch die Kirche geprägt wurden.

 

Ich gehöre, wie so viele liebe Wegbegleiterinnen und Freunde zur "Generation New-Age".

Ein Jesus, irgendwo zwischen "Jeshua und Sananda", ein persönlicher Jesus, einer, der nicht von Sünde und Vergebung,

sondern lieber  von Lebensfreude und bedingungsloser Liebe spricht, ja, den man sogar channeln , und richtig  fühlen kann,

-das war für mich ganz wichtig, um den christlichen Gedanken inmitten der vielen Engel und Aufgestiegenen Meister überhaupt zu wahren.

Vor etwa zwei Jahren beschäftigte mich die Frage: " Warum brauchen wir eigentlich einen essennitischen Wüstengott, wo wir doch so ein wunderschönes Erbe  an Göttinnen haben?"  und stieß bei meinen Recherchen erstmals auf Übersetzungen der Manuskripte von Nag Hammadi.

 

„Der Suchende soll nicht aufhören zu suchen, bis er findet.
Und wenn er gefunden hat, wird er erschüttert werden.
Und wenn er erschüttert ist, wird er in Verwunderung geraten,
Der in Verwunderung Geratene, wird aber herrschen.   Der Herrschende aber, wird ruhen.“ (Thomasevangelium)

 

Also  das mit der Erschütterung und mit der Verwunderung,- das können diese Schriften wirklich!

Ich möchte mich zwar nicht gleich als " Herrschende"  bezeichnen,- doch mittlerweile, nachdem ich nicht mehr mit  offenem Mund dasitze und nach Luft schnappe, hin,-und hergerissen zwischen Überforderung und Aha-Erlebnissen, beginne ich schön langsam eins und eins zusammenzuzählen,

-und in weiterer Folge auch unser gängiges, esoterisches Weltbild mit dem abzugleichen, was in den Geheimlehren Jesu offenbart wird.

Es ist paradox,- aber hat man ein "rein katholisches oder evangelisches Nervenkostüm", kann ich mir vorstellen, sind diese Inhalte kaum zu verkraften.

Hat man hingegen ein "esoterisches  Nervenkostüm",- sind einem also Konzepte wie  Reinkarnation, aufgestiegene Meister, Lemurien,  oder gar Ursprungsfrequenzen vertraut, ist das viel, viel leichter.  Auch im esoterischen Weltbild wird einiges wackeln,-

das meine ich mit eins und eins zusammenzählen,- aber letzendlich ist es eher eine Ergänzung und vielleicht das echte " Aha,"

- das auch aufgeschlossene, spirituelle Menschen oft unbewusst vermissen.

 

Mit ein Grund, weshalb ich mich entschlossen habe, meinen Überlegungen hier einen Raum zu schaffen, waren meine Google-Erlebnisse zu diesem Thema.

Man hat nun einmal das Bedürfnis, zu schauen, wie andere dasselbe erleben,- ob und wie jemand darüber reflektiert.

Es gibt im Wesentlichen leider nur zwei Fraktionen: Die "sensationsgeilen Archonten-Verschwörer" : Von denen gibt es ca. zwei kleine Artikel ,

die untereinander abgeschrieben und kopiert wurden, jeweils versehen mit Alien-Bildern.

Die andere Fraktion ist die der Kirchengetreuen: Da wimmelt es nur so von Ausdrücken wie :"ketzerisch und gnostisch".

Wirklich gelesen, so hat man den Eindruck, hat diese Manuskripte kaum jemand. Nur die Thomasevangelien machen da  eine Ausnahme,

(- das sind aber auch die einzigen Schriften, die ein Katholik lesen kann, ohne das Bedürfnis zu empfinden, den Vatikan sofort zur Rechtfertigung zu ziehen.)

 

Schon alleine deswegen finde ich, ist es richtig, einige  meiner persönlichen Reflexionen hier wiederzugeben.

Nicht,- weil meine Auffassung so einzig richtig ist,-sondern weil es vielleicht ein Anfang ist.

Weil andere sich vielleicht Ähnliches fragen, oder vielleicht auch ganz andere Gedanken dazu haben.

Sich Gedanken dazu machen,-ohne gleich Häretiker oder Verschwörungstheoretiker zu sein,- auch das muss möglich sein.

 

Worüber wir hier reden, ist immerhin eine Original-Schriftsammlung der ersten Christen!

Näher an dem, was Jesus wirklich gelehrt hat, kann man gar nicht dran sein.

Selbst in Wikipedia findet sich der Kommentar, dass mit dem Fund von Nag Hammadi alles, was bisher über die Strömungen des frühen Christentums angenommen wurde, nunmehr in einem neuen Licht zu beurteilen sei.

 

In diesem Sinne, von Herzen, Eure Nicolette