Jesus und die Nazarener,- Blavatsky und die Theosophen


Warum macht eine Gegenüberstellung dieser beiden Geheimlehren überhaupt Sinn?

Konzepte wie „Lemuria, Shambala, Atlantis und Maitreya, Aufgestiegene Meister, Cohans und Planetengeister, Mahatmaenergien, aber auch Sanat Kumara, Kuthumi, oder Maha Cohan,  der Aufstieg der Erde, bis hin zu Ursprungsnamen und kosmischen Eltern,- 

-das alles sind Begriffe und Konzepte, welche dem durchschnittlich interessiertem Esoteriker von heute wohl geläufig und vertraut sind.

Wie aber kommen wir kommen wir überhaupt auf diese Ideen? Weshalb greifen wir auf eine Mischung aus buddhistisch,- hinduistischem Gedankengut zu, um im Hier und Jetzt sinnvolle Antworten auf persönliche und planetare  spirituelle Fragen zu finden?

Es kann nicht einfach nur Zufall sein,

dass genau in der Zeit, die von einer kollektiven Sinnsuche und von einer so deutlichen Sehnsucht der Menschen nach einem erhebenden, spirituellem Konzept, die größten Funde von Schriften des frühen und sehr esoterischen Christentums der gesamten Neuzeit gemacht wurden.

 

In diesen Schriften wird  eine wunderschöne  Kraft innerhalb unseres Universums beschrieben,

welche die ersten Christen : DIE PRONOIA ,- die Weisheit der Vorsehung, nannten.

 

Die Pronoia war es, die den Archonten, welche nicht einsehen wollten, dass es eine Macht gäbe, welch die ihre weit übersteigt,

den ersten Menschen aus Licht spiegelte. -Nur so konnten die Archonten überhaupt den Menschen zur Wiederherstellung der Erinnerung erschaffen.

 

Es war die Pronoia, die gemeinsam mit ihrer Tochter, der Sophia Zoe, noch ehe die Archonten sich ans Werk machten,

diesen Menschen aus Fleisch und Blut zu gestalten, ein Feuerwesen,- halb weiblich,- halb männlich erschuf.

 

Und dessen Mutter nennen die Hebräer „Eva des Lebens“, das ist die Unterweiserin des Lebens.

Ihr Nachkomme ist das Geschöpf, das Herr ist.

 

Anschließend nannten die Mächte ihn, „das Tier“ damit er ihre Gebilde in die Irre führe.

Die Deutung von, „das Tier“ ist, „ der Unterweiser“. Denn er wurde weiser als alle Wesen gefunden.

 

(aus den Nag Hammadi Kodizes)

 

Die Rolle des Luzifer, des "Unterweisers  bei den frühen Christen


Dieser Unterweiser begegnet uns in den Nag Hammadi Kodizes als die Schlange, die bereits Adam und Eva zur ersten Erkenntnis verholfen hatte,

sodass sie erkannten, wie anders  ihr Aussehen und ihr Wesen ist, als es das der  Archonten war.

Wohlgemerkt, dieser Unterweiser tat, wofür er von der Vorsehung erschaffen worden war:

Er klärte Adam und Eva zwar nicht gänzlich auf,- einfach weil er zwar viel Weisheit,- aber eben nicht alle Weisheit besaß,

sondern: er streute berechtigte Zweifel, die den Lauf der Geschichte im Sinne der Vorsehung ändern und begünstigen würde.

 

Ich möchte an dieser Stelle zwar nicht allzu detailliert,-aber immerhin doch darauf eingehen, wie die Rangfolge der "Bösen" bei den Jüngern Jesu gesehen wurde:Erst einmal ist da Jaldabaoth,- der erste und unbelehrbarste aller Archonten. Dieser brachte Neid und Tod hervor, und wurde wegen seiner Unbelehrbarkeit gefesselt und in die tiefsten Tiefen der Unterwelt verbannt. 

 

Einige seiner Söhne, also die jüngeren  der Archonten sind wirklich übel : Belias zum Beispiel, der über die Unterwelt herrscht,

 aber  auch Adamas der Tyrann, der die Menschen durch Begierden und Täuschung beherrscht. 

Der Rest der zwölf Oberarchonten ist,- sagen wir es lapidar: "durchwachsen" ( Jesus nennt sie auch "die der Mitte")

 

 

Der Hermaphrodit , der Herr, das Tier, oder wie er später genannt wurde:  "Luzifer" ,  war für die Nazarener wirklich nicht das größte Übel.

Er stellt eher etwas wie eine anstachelnde Fähigkeit zu hinterfragen, zu zweifeln, und manchmal auch in die Irre zu gehen, dar.

Er sei "weiser als alle Wesen"  (das inkludiert aber nicht den auserwählten, wissenden Menschen )

, also nennen wir ihn, wohlwissend, dass wir uns an dieser Stelle nicht über die Welt der Archonten,- also über dieses Universum hinausbewegen,

so etwas wie : "eine einigermaßen beeindruckende, kosmische Intelligenz"

Diese "einigermaßen beeindruckende, kosmische Intelligenz"

ist bei  Blavatsky jedoch die : Die einzig wahre Quelle


Blavatskys Geheimlehre beruht im Wesentlichen auf zwei Aspekten: Die Wurzelrassentheorie und die Lehre der Aufgestiegenen Meister.

 

Die Wurzelrassen

Ausgegangen wird davon, dass die Vorväter des heutigen Menschen  „Pitris“ gewesen, „Mondvorväter“, die vom Mond, gekommen seien,

dem angeblichen Vorgängerplaneten der Erde. Diese hätten sich zu „Dhyan-Chohans“ entwickelt, engel- oder göttergleichen überlegenen Wesen,

die das Ziel auch der menschlichen Evolution darstellten.

Es gebe sieben „Dhyan-Chohans“, von denen sich jeder eine „äußerlich und innerlich verschiedene Rasse von Menschen“ schaffe.

Die heutige, die fünfte Wurzelrasse der Menschheit, sei der „spirituelle Arier“. 

Zu diesen spirituellen Ariern rechnete Blavatsky neben den Indern vor allem die Europäer, die fünfte Unterrasse der Arier. Alle anderen und namentlich fast alle Kolonialvölker würden Reste der Lemurier und Atlantier darstellen und seien zum Aussterben verurteilt.

 

 

„Die fünfte Wurzelrasse wurde beherrscht von den ersten göttlichen Königen, den Schlangen, 

welche wieder herabstiegen, welche sie lehrten und unterwiesen.“

„Denn die Entwicklung des Geistes im Stoffe hätte niemals vollbracht werden können,

noch hätte sie jemals ihren ersten Anstoß erhalten, wenn nicht die strahlenden Geister

ihre eigenen betreffenden superätherischen Wesenheiten geopfert hätten, um den Menschen aus Lehm zu beseelen.

Die Dyânîs der sieben Himmel - der sieben Ebenen des Daseins -

 sind die Noumena der thatsächlichen und der zukünftigen Elemente, geradeso wie die Engel der sieben Kräfte der Natur“


 

2. Die Lehre von den Aufgestiegenen Meistern und den Unterweisern

 

Die Lehre von den Aufgestiegenen Meistern nimmt in der Theosophie ebenfalls einen großen Raum ein.

Religionsstifter und andere herausragende Menschen wie Buddha oder Jesus würden nach ihrem Leben auf der Erde in eine spirituelle Sphäre eingehen, wo sie die „Große Weiße Bruderschaft“ bilden und über prädestinierte Menschen, die ihnen als Medium dienen unterweisen,

um so die Geschicke der Menschheit zu bestimmen.

Als Aufgestiegene Meister führt Blavatsky  u.a. Maha Cohan, Dwal Khul, Hilarion, Serapis,  Kuthumi, oder Meister  Saint Germain an.

 

Ziel dieses Unterweisens -

ist die Überwindung des menschlichen Egos um dem göttlichen Ego als eine Art Wohnung zu dienen:

 

„Sobald wir das tun können, haben wir unsere Unsterblichkeit sichergestellt 

Nun steht es in der Macht des menschlichen Ego, die Schatten oder Sünden zu verjagen,

und so durch Antahkarana (Drittes Auge) seine eigene beständige Verknüpfung

und  schließlich Wiedervereinigung mit dem Göttlichen Ego zu sichern.“ 

 

 

Der Inbegriff des höchsten, göttlichen Ego ist Sanat Kumara, der Sonnensohn 

„der Herr der Alten Tage“.

Er ist gestaltlos, ein geistiges Prinzip, der Logos dieses Universums, herabgestiegen von der Venus,

sei er hohes Selbst der Erde und aller lebendigen Geschöpfe. So zumindest nennt er sich selbst.

Er sei oberster Lenker der sieben Strahlen, der Planetengeister, welche seine Prinzipen hüten und verteilen.

 

Luzifer, Satan , der helle Stern

Die Kraft des Transformierens, ja der Erleuchtung des Menschen ist laut Blavatsky verkörpert durch Luzifer, „den hellen Stern“.

Zahlreiche Aussagen wie diese finden sich in ihren Werken:

 

„Es gibt keinen Teufel, kein Böses  außerhalb der Menschheit, das einen Teufel hervorbringen könnte.

Das Böse ist  eine Notwendigkeit im geoffenbarten Weltall, und eine von dessen Stützen.

Es ist eine Notwendigkeit für den Fortschritt und die Entwicklung, so wie die Nacht  notwendig ist für die Hervorbringung des Tages,

und der Tod für jene des Lebens  - damit der Mensch leben könne für immer.“

 

„Um die Sache ein für allemal klar zu machen:

das, was die Priesterschaft einer jeden dogmatischen Religion, vorzugsweise der christlichen, als Satan, den Feind Gottes bezeichnet,

ist in Wirklichkeit der höchste göttliche Geist - die occulte Weisheit auf Erden

- ,So wächst „Satan“, sobald er nicht mehr in dem abergläubischen, dogmatischen, unphilosophischen Kirchengeiste betrachtet wird,

zu dem großartigen Bilde empor von einem,  der aus einem irdischen einen göttlichen Menschen macht;

und ihn befreit von der Sünde der Unwissenheit, somit vom Tode.“

 

„Er ist der Iao der Mysterien, das Haupt der androgynen 

Schöpfer der Menschen, welcher nach dem Bilde der „knochenlosen“ Götter gemacht war, und 

die Eröffnung seines Bewußtseins für seine wirkliche Natur; es zeigt somit den 

hellen Engel Luzifer im Lichte eines Verleihers der Unsterblichkeit, und als den ,,Erleuchter“  

 

http://212.88.187.41/FTP/theosophie/Geheimlehre_II/405.htm (1 of 4) Kommentar XII 

 

Ihre eigene Zeitschrift nannte Blavatsky übrigens „Lucifer“. 

„Lucifer-Gnosis“ war eine von Rudolf Steiner, dem Begründer der Anthroposophie, in Berlin herausgegebene theosophische Zeitschrift,

- und auch Alice Bailey gründete einen Verlag :„Lucifers Trust“ welcher mittlerweile als lucis.org nicht nur „neue Weltendiener“ im esoterischen Sinne ausbildet, sondern ebenso im Finanz und Politikwesen durchaus etabliert ist.

 

Luzifer übt also ganz ohne Zweifel einen bedeutenden Einfluss in der Geheimlehre Blavatskys aus. 

Ebenso wichtig ist bei ihr das Wohlergehen und Fortbestehen der  „Dyânîs der sieben Himmel“, und der Kumaras und Cohans.

 

Dieses Wohlergehen ist unmittelbar mit der Anstrengung des Weltendieners ( heute : Lichtarbeiter) verbunden,

sich selbst vom Ego, also vom Willen zu befreien, damit diese göttlichen Könige, die Schlangen,  herabsteigen und überdauern können.

 

Wir Kinder der Neuen Zeit,- Weltendiener und Lichtarbeiter


 

Soweit nun ein Überblick über das esoterische Geheimwissen und seine Quellen, aus denen wir heute schöpfen.

Es ist ein Weltbild und eine Belehrung durch Wesenheiten, welche sich selbst „die Söhne des Feuernebels“, und „die Herren der Welt“ nennen.

Ihr Ziel ist die Erschaffung eines Neuen Zeitalters, einer Neuen Erde, einer friedlichen und rundum fruchtbaren Materie. (logisch, schließlich wollen sie nun selbst durch den Menschen wieder in Körpern leben und dafür wären geordnete Verhältnisse und eine funktionstüchtige DNA schon vorteilhaft)

 

Als ein effektiver Weg, das menschliche Ego, also den menschlichen Willen, aufzulösen, um schließlich als Körper für ein göttliches Ego zu dienen, wird vor 150 Jahren von Blavatsky übrigens Yoga empfohlen. Nichts anderes als das Überschatten des menschlichen Egos durch ein göttliches ist das erklärte Ziel des Yoga Praktizierenden. Auch Reiki, so erfährt man bei Alice Bailey, wäre für Anfänger und weniger gebildete Weltendiener ein plausibler Weg, sich im Kanalisieren göttlicher Energien zu üben. Der Plan ist unbestritten aufgegangen, gibt es doch kaum eine Volksschule, in der nachmittags keine Yoga-Kurse abgehalten werden.

 

Höchstes Glück  für den Menschen ist es also, diese „Neue Erde“ und den eigenen Körper und Geist als Wohnstätte für die Söhne des Feuernebels,

welche selbst körperlos sind, zu bereiten. 

So kann das göttliche Ego (der göttliche Wille)  im Menschen erwachen, was dem Menschen zugleich Macht und ewiges Leben beschert.  

 

Eben jene „Zielgruppe“ der aufstrebenden Arier ,- und das sind wir Kinder der Neuen Zeit , nun einmal,-

hat sich mittlerweile vortrefflich diese Konzepte angeeignet.  Wir bezeichnen sich selbst als „Lichtarbeiter“ deren Mission es ist, der Erde bei ihrem Aufstieg zu helfen. Auch wenn die wenigsten Blavatskys Geheimlehre tatsächlich gelesen haben, erfüllen unsere Bemühungen wie Lichtkörperprozesse,

DNS Aktivierungen, Invokationen oder das Öffnen des Dritten Auges, absolut jene Voraussetzungen die es nun einmal braucht,

wenn der göttliche Wille der Kumaras den menschlichen überschatten und ablösen soll.

 

Welche Rolle spielt das Christentum für uns Lichtarbeiter als Erben der Theosophie?


 

Zum Christentum  verlautbart  Helena Blavatsky:

 

 „Die semitische Wurzelrasse ist, im Gegensatz zur arischen Rasse, die „am wenigsten spirituelle Rasse“. 

 

Die strikte Trennung zwischen der arischen und der semitischen Rasse nimmt in ihren Werken einen großen Raum ein, wobei die Weisheit der arischen Rasse stets in hinduistischen und buddhistischen Überlieferungen zu finden sei.

 „Die „Auslese“ der vierten Rasse strebte immer mehr und mehr dem Gipfel physischer und intellektueller Entwicklung zu und  hinterließ der entstehenden fünften (der ârischen) Rasse die  hochentwickelte Sprache zum Erbe. Die Wurzel des Sanskrit, war die erste Sprache, jetzt die Mysteriensprache der Initiierten der fünften Rasse. Die „semitischen“ Sprachen sind die Bastardabkömmlinge der ersten phonetischen Korruptionen der ältesten Kinder des frühen Sanskrit.   Die Semiten, zu diesen gehören alle Juden und Araber insbesondere die Araber, sind entartet in Geistigkeit und vervollkommnet in Stofflichkeit.“ http://212.88.187.41/FTP/theosophie/Geheimlehre_II/ Kommentar IX

 

Annie Besant, die 1907 die Leitung der Theosophischen Gesellschaft Adyar übernommen hatte, folgert: Jede arische Unterrasse habe einen eigenen Weltlehrer gehabt:die Inder Buddha, die Ägypter Hermes Trismegistos, die Perser Zoroaster, die Kelten Orpheus  und die „Teutonen“ Jesus von Nazaret.

 

Alice Bailey, lässt verlauten:

„Man darf niemals vergessen, dass es das Ziel der Evolution des Bewusstseins ist,

den Sonnenengel, den Sohn des Denkens  auf den Stuhl der Macht zu bringen. 

Venus (die schöne Venus-Luzifer) und die göttlichen Manasaputras sind eng verbunden. 

Die besten von uns werden in der Zukunft Manasaputras * sein“.

 

*Manasputra  bedeutet laut Wikipedia: wörtlich "Geist geborener Sohn" :

Nach der Legende schuf Brahma 10 Söhne und noch noch vier ältere geistgeborene Söhne: 

Sanaka, Sanatana, Sanandana und Sanatkumara ('ewige Jugend'),

Sie übten zum Unwillen Brahmas lebenslang Hingabe an Gott Vishnu, welcher seinerseits das Prinzip des Erhalters verkörpert.

 

Hier spiegelt sich ganz deutlich das Wesen  des mann-weiblichen Geschöpfes, Hermaphrodites,- den die Mächte "Herr" nannten, wieder.

Auch dieser ist "geistgeboren",- und wird daher an der Schöpfung nicht teilnehmen.

Sanat Kumara wird in unserer heutigen Wahrnehmung ja auch "Logos" und Geist des Christusbewusstseins genannt,

- aber das ist eine Verwechslung mit Johannes dem Täufer (nur das würde jetzt zu weit vom Kernthema wegführen)

 

Bailey appelliert innerhalb der Arkanschulen zwar gerne und oft an „Christus“ und das „Christusbewusstsein“

jedoch mutiert Jesus Christus schon bald entweder zu einem von vielen Buddhas, welcher die Welt auf die Ankunft des „wahren Lord Maitreya“ vorbereitet, oder gerne auch zu einem „Lord Sananda“ 

Und genau hier liegt der "Hund begraben"


 

Ich habe mich wirklich eingehend mit beiden Geheimlehren,- sowohl jener  Blavatskys, -denn ich selbst bin ja auch gründlich durch die Schulungen der  Lichtarbeiter des Neuen Zeitalters gegangen,- als auch mit der Geheimlehre der Nazarener und den Manuskripten von Nag Hammadi befasst.

Anfangs war ich verwirrt, denn so viele Themen und Konzepte scheinen aus demselben Stoff gemacht,

und dennoch führen die Belehrungen in ganz unterschiedliche Richtungen. 

 

Das Verhältnis zwischen Menschen und ihren Erschaffern, den Archonten, zum Beispiel:

Jesus sagt klipp und klar:

 “Ihr sollt eure Eltern, die Archonten , verlassen,  damit ich euch zu Söhnen des ersten Mysteriums ewiglich mache.

während wir in unserer aktuellen, spirituellen Ausrichtung den Kontakt zur Geistigen Welt, zu kosmischen Eltern usw. dringend herstellen möchten.

 

Beide Systeme folgen ihrer inneren Logik und sind daher stimmig.

Und genau das ist der Punkt:

Die höchste Logik der Theosophen ist der Logos dessen, "den sie Herr nannten", des Luzifer , der laut Blavatsky

"in Wirklichkeit der höchste göttliche Geist - die occulte Weisheit auf Erden" sei.

 

Bei Jesus und seinen Schülern ist diese Luzifer- Intelligenz aber allerhöchstens ein Unterweiser im Sinne eines Platzhalters.

Denn Jesus selbst ist DER LOGOS,- er ist das ganze  Verstehen des Vaters.

Der Vater aber ist der SINN selbst.

Einem Logos  des Jesus  Christus kann kein anderer Logos selbst,-

wenn er bis an die Grenzen dieses physischen Universums reicht, das Wasser reichen.

 

So gesehen, haben die Intellektuellen der Theosophischen Gesellschaft in ihrem Bestreben,

ihren Schöpfungsmythos von kirchenchristlichen Einflüssen fern zu halten,

das Eingreifen von Jesus als den LOGOS  schlicht „verpasst“und ausgespart,

um sich in ihrem (verständlichem) Frust einfach wieder an den ersten Unterweiser, den man das Tier nennt,  zu wenden.

 

150 Jahre nach Gründung der theosophischen Bewegung finden wir uns als Lichtarbeiter und als Kinder einer ganz neuen Zeit wieder.

Vieles, was uns durch diese "Kumara-Intelligenz" übermittelt wurde, ist faszinierend und da wir keine Alternative sahen,

war es absolut das Beste, was die Zeit nun einmal hergab.

 

Während Blavatsky  und ihre Unterweiser auf Jesus und alles Christliche gern verzichtet hätten,

haben wir aber doch unbewusst immer an diesem Kern festgehalten.

Wir haben Jesus "Sananda" getauft,- wir haben es eben so gedeichselt, dass Sanat Kumara fast so,- aber nicht ganz so wie Jesus ist.

 

Ja selbst Meister Kuthumi haben wir zu einem Abbild  von Jesus, -nur in der tierliebenden Version- gedreht.

 Blavatsky  schreibt Kuthumi in den Meisterbriefen folgendes Zitat zu :

Was nun Gott betrifft : Wir können ihn weder als ewig, oder unendlich, noch gar als selbstexistent betrachten,- da niemand ihn jemals gesehen hat. 

In anderen Worten: Wir glauben an MATERIE allein.“

 

Das ist die Logik eines Luzifer, aber es ist nicht unsere,-

und deswegen haben  wir "unseren Jesus" eben doch wieder mit in diese Theospohie hineingeschmuggelt. 

 

Also ich finde das eigentlich großartig!

 

Dennoch: Das, wonach wir uns eigentlich so gesehnt hatten,- eine Geheimlehre von Jesus ,

eine die uns wirklich entspricht, liegt uns mit den Schriftfunden von Nag Hammadi tatsächlich vor.

Wir müssen nur mit der Arbeit beginnen,  sie uns zu erschließen,

und vielleicht hier und da auch einsehen, dass manches an Luzifers Logik nicht unser Bestes im Auge hat.

 

Alles ist gut,- sofern wir jetzt nicht wegschauen

 

 



Es ist ein heißes Thema, keine Frage, und ich freue mich über Deine Meinung!

 (Bitte keine Entgleisungen, Beleidigungen-untergergejubelte Links,-...naja, Du weißt schon)

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